Joe Brockerhoff zu seinen Bildern

W I E D E R G E B U R T D E R N A T U R

Losgelöst von ethischen Betrachtungsweisen der evolutionären Situation von uns und Natur erfährt unsere Stamm-Natur einen Häutungsprozess durch menschliche Zerstörung der Ursprungs-Natur, wie wir sie kennen und wie sie uns bis hierher ernährt hat. Dieser eingeleitete Tod des selbstverständlichen Biotops ermöglicht eine Syntax von Biologie und menschlichem Geist auch in praktischer Form durch physisch entwickelten Schnittstellen zwischen natürlicher und künstlicher Emotion und Intelligenz. Die Richtung der Kraft, die uns hierher brachte, ist der Weg, auf dem wir uns weiterführen. Indem wir sie steuern, wird sie zu unserer Energie.

W E L T E V R E D E N

Das niederländische Wort (Weltfrieden) beinhaltet eine phonetische Assoziation zu well tevreden, was man in deutsch mit "gut zufrieden" bezeichnen würde. Das entscheidende Adjektiv "gut" im Gegensatz zum Bösen, Schlechten ist verschmolzen mit dem Wort "Welt" und in seinem wohligen Zusammenhang mit dem Zufrieden assoziativ und von der moralischen Belegung des Wortes Gut und Böse, wie er zur Zeit z.B. propagandistisch für Kriegsagitation misbraucht wird. In diesem Bild werden Bedrohung und Zerstörung der endlich ansatzweise geglückten Erungenschaft weltfriedlicher menschlicher Evolution und der zu Frieden führenden Energien aus unserer Fähigkeit zur Kultivierung erfaßt. Auf golddurchwebter Naturseide konfrontiert auf manisches Machtinteresse zu reduziertes gewaltiges Verhalten zur energetischen Kraft "Vrede", Frieden. Urige, räuberische Menschennatur überwunden durch das Mysterium der Liebe.