"An und für sich" Wolfgang Schäfer, Malerei und Performance

Eröffnung Freitag 24.03.2017 19 Uhr
mit der Butoh-Performance "The Call"
Ausstellungsdauer 24.03.- 15.05.2017

Butoh-Gruppenperformance "The Procession"
mit Wolfgang Schäfer, Sabine Seume und Susan El Hosri
Samstag  29.04.2017, 19h

d|d contemporary art gallery / Altestadt 13 / 40213 Düsseldorf
http://www.ddcontemp.de/

Emmanuel Mir zu Wolfgang Schäfers Aktionsmalerei und zur Ausstellung An und für sich:

„Der Besucher hat es weniger mit Darstellungen im herkömmlichen Sinne als mit gesammelten Spuren zu tun. Diese Bilder sind zwar kommunikativ, aber sie sind im strengsten Sinne nicht Kommunikation. Sie sind die Spuren eines Prozesses, sie sind die Überreste einer sich entladenen Energie, sie sind die Materialisierung einer gelebten Regung. Die explosiv auf den Bildgrund ausstrahlenden Farbflächen weisen auf kraftvolle Gesten und schwungvolle Bewegungen hin, die den gesamten Körper aktivieren und von einer physischen Verausgabung zeugen."

"Jedoch die Bilder in der Ausstellung An und für sich sind im Atelier entwickelt worden – wobei das Verb „entwickeln“ angesichts der sprühenden, glühenden Energie, die aus diesen Bildern heraussprudelt, viel zu schwach erscheint. Schäfers Gemälde werden nicht einfach entwickelt, wie man ein Werk bedachtsam, vorsichtig und allmählich entwickelt. Diese Bilder erscheinen! Auf einmal sind sie da. Unverhofft und blitzartig, gewaltig, gar brachial, wuchtig – aus heiterem Himmel. Das ist jedenfalls das, was man spürt und fühlt, wenn man vor Gemälden wie Ganz schön was los (2015) oder Lost but found (2016) steht. Die Begeisterung, ja der Rausch der Schöpfung ist in jedem Bild, in jeder Farbschicht, in jeder Geste zu erkennen.“

(Emmanuel Mir: Aus heiterem Himmel, Auszüge aus dem Katalogtext, im Erscheinen 2017)

Videos zur Butoh-Performance "The Call" und zur Butoh-Gruppenperformance "The Procession" zusammen mit Sabine Seume und Susan El Hosri sind HIER zu sehen.

 

Fotos: Reiner Kaltenbach

Wolfgang Schäfer:"Past Perfect" 2016, "Weit und breit" 2015, "Fast vergessen" 2014, "Holy Day on Ice I" 2016, "Der Knaller" 2015
Wolfgang Schäfer: "Lost but found" 2017, "Stripes no stars" 2017, "Volle Tolle" 2017
Wolfgang Schäfer: "Lost but found" 2017, "Stripes no stars" 2017, "Volle Tolle" 2017
Ausstellungsansicht
Wolfgang Schäfer: "Callas floral" 2007, "Callas rain" 2008
Wolfgang Schäfer: "Alles in allem" 2017, "The Call" 2017, Private Performance, Kamera: Claudia van Koolwijk, Schnitt: Fiona Schrading
Wolfgang Schäfer: "Da kommt einiges zusammen" 2010, "Callas Cocoon" 1993, "Madame Butterfly Schemes" 2007